Vorträge für 2020/1
Im ersten Halbjahr laden wir Sie zu den folgenden Vorträgen ein:

Am Freitag, 10. Januar 2020, haben wir im Angletsaal zwei Veranstaltungen:
a) um 18.30 findet die jährliche Mitgliederversammlung (mit Wahlen) statt; anschließend
b) um 19.30 Uhr spricht in einem öffentlichen Vortrag
Prof. Dr. Armin Skowronek aus Röthenbach (vormals Universität Bonn) über:
"Albanien".
Das kleine Land im westlichen Balkan hat seit seiner Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich (1912) eine wechselvolle und schwierige Geschichte durchlebt. Sie erstreckt sich von den als ungerecht empfundenen Grenzziehungen im Bukarester Frieden über die 40-jährige kommunistische Herrschaft bis zu ethnischen Konflikten. Die NATO-Mitgliedschaft (2009) macht auch Hoffnung auf einen EU-Beitritt. Ein landeskundlicher Überblick soll historische und aktuelle Probleme im "Land der Skipetaren" beleuchten




Freitag, 07. Februar 2020, hält um 19.30 Uhr im Angletsaal
Prof. Dr. Horst Kopp vom Geographischen Institut der Universität Erlangen eien Vortrag über
"Jemen: Vom Arabia Felix zum umkämpften Armenhaus".
Seit Jahren tobt im Jemen ein von der Welt "vergessener Krieg" - in einem Land, das in der Antike "Glückliches Arabien" genannt wurde. Dieses alte Kulturland in den Randtropen, am "Ende Arabiens", war viele Jahrhunderte lang in Europa kaum wahrgenommen worden, obwohl von dort der Kaffee in die Welt kam. Der Vortrag zeigt, warum der Jemen im Zeitalter der Globalisierung und regionaler Streitereien "unter die Räder" gekommen ist und welche Interessen die Konfliktparteien eigentlich haben.





Freitag, 13. März 2020, spricht um 19.30 Uhr im Angletsaal Prof. Dr. Peter Miotk aus Weidenbach (vormals Hochschule Triesdorf) über
"Wie die Landwirtschaft Artenvielfalt schafft".
Diese Veranstaltung muss wegen "Corona" leider abgesagt werden!
Durch Öffnung der natürlichen Waldlandschaft und Schaffung einer "bäuerlichen Kulturlandschaft" in Mitteleuropa hat die Landwirtschaft zur enormen Bereicherung der Biodiversität in dieser Region beigetragen. Davon ist man heute allerdings weit abgekommen. Heute gilt die überwiegend betriebene Landbewirtschaftung als Hauptursache für den dramatischen Artenrückgang. Alternative Maßnahmen werden dringend benötigt, um dem beängstigenden Trend Einhalt zu gebieten. Am Beispiel einer 2018 im westlichen Bodenseegebiet eingerichteten "Perma-Kultur-Fläche" zeigen sich erste Ansätze für einen Durchbruch in dieser Hinsicht. In einem reich bebilderten Vortrag stellt der Referent (Dipl.Biologe) seine bisherigen Untersuchungsergebnisse dazu dar.


(Fotos: Die Bilder wurden von den Referenten der Vorträge zur Verfügung gestellt.)